Hannes Meyers Bauhauslehre. Von Dessau bis Mexiko

Philipp Oswalt (Hg.)

Hannes Meyer hat als zweiter Bauhausdirektor die von Walter Gropius und den frühen Meistern begründete Bauhauspädagogik wesentlich verändert und neu konzipiert: Das Prinzip Volksbedarf statt Luxusbedarf löste das in die Krise geratene Konzept Kunst und Technik – eine neue Einheit von 1923 ab. Meyer verfolgte eine Versachlichung und Demokratisierung der Bauhauslehre, die Kooperation mit der Industrie und die Einbeziehung wissenschaftlichen Arbeitsweisen in den Entwurfsprozess.

 

Birkhäuser Verlag
Bauwelt Fundamente Band 164
ISBN 978-3-0356-1724-5

Cover "Hannes Meyers neue Bauhauslehre. Von Dessau bis Mexiko", Birkhäuser Verlag, 2019

Hannes Meyer – der vergessene Direktor

SRF Kultur | veröffentlicht am 23.1.2019

Der Schweizer Architekt Hannes Meyer war Sozialist und passte nicht in das Bild, das der Bauhaus-Gründer Walter Gropius später vom Bauhaus zeichnete. Die radikale aber auch radikal authentische Person Meyers und sein wichtiges bauliches Werk werden langsam wieder entdeckt. Annemarie Jaeggi, die Direktorin des Bauhaus-Archivs in Berlin zeichnet seinen Lebensweg.

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