Personen am Bauhaus

Das Bauhaus wurde von den unterschiedlichsten Protagonisten geprägt – von renommierten Avantgarde-Künstlern und aufstrebenden Jungmeistern, von mehr als 1.250 Studierenden aus 29 Ländern, ihren Freunden und Familien. Hier stellen wir die Bauhäuslerinnen und Bauhäusler vor.

Bauhaus-Archiv Berlin | VG Bild-Kunst, Bonn 2017

Direktoren

Walter Gropius, Hannes Meyer und Ludwig Mies van der Rohe waren es, die als Direktoren des Bauhauses maßgeblich die Ausrichtung der Schule bestimmten.

Foto: unbekannt, 1926, Reproduktion 1998. Bauhaus-Archiv Berlin, mit freundlicher Genehmigung der Société Kandinsky, Paris.

Meister und Lehrende

Am Staatlichen Bauhaus Weimar wurde für die Lehrenden der Begriff der „Meister“ geprägt. Zu ihnen zählten namhafte Künstler wie Feininger, Kandinsky, Marcks oder Klee. Später wurden herausragende Bauhaus-Absolventen zu Jungmeistern berufen. Zudem engagierte das Bauhaus für die universelle Ausbildung seiner Studenten regelmäßig Gastdozenten und Vortragsredner.

*Stiftung Bauhaus Dessau.

Studierende

Die kreative Atmosphäre am Bauhaus zog junge Menschen aus mehr als 29 Ländern wie ein Magnet an. Manche von ihnen waren mittellos. Andere kamen mit genügend Geld, um auch ihre Kommilitonen mit durchzufüttern. Sie alle hatten eines gemein: Von nun an und auf ewig waren sie Bauhäusler.

Bauhaus-Archiv Berlin.

Personen aus dem Umfeld des Bauhauses

Einige der bedeutendsten Bauhaus-Persönlichkeiten waren weder Studierende noch Meister, sondern Ehefrauen, Hospitanten, Freunde oder Mitarbeiter im privaten Bauatelier von Walter Gropius. Auch sie wurden stark von der Kunstschule beeinflusst und prägten das Bild des Bauhauses entscheidend mit.

Bauhaus-Archiv Berlin, Reproduktion: Markus Hawlik

Im Fokus: Frauen am Bauhaus

Das 1919 in Weimar eröffnete Bauhaus gab zahlreichen jungen Frauen die Möglichkeit, ihnen bislang verschlossene Berufsfelder zu erlernen. Unter ihnen Künstlerinnen und Kunsthandwerkerinnen wie Marianne Brandt, Florence Henri, Grete Stern und Otti Berger, die einen neuen, selbstbewussten Typ Frau verkörperten und ihr Recht auf künstlerische Selbstverwirklichung einforderten.

Bauhaus-Shortcuts

Die Bauhaus ShortCuts präsentieren Einblicke in die Geschichte des Bauhauses in Form von Informationsgrafiken, die im Rahmen des DFG-Projekts "Bewegte Netze" entstanden sind. Dabei wurden die Netzwerke und Beziehungen von Bauhaus-Angehörigen in den 1930er und 40er Jahren untersucht. Mit dem Ende des Projekts soll die "Forschungsstelle für Biografien ehemaliger Bauhaus-Angehöriger" die verbleibenden Fragestellungen zu Ende führen, Ansprechpartner für Interessenten sein und die entstandene Datenbank weiter pflegen.

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