Altstadtplatten. „Komplexe Rekonstruktion“ in den Innenstädten von Erfurt und Halle

Kirsten Angermann, Tabea Hilse


Als sich gegen Ende der 1970er-Jahre Planer und Architekten in der DDR den Stadtzentren zuwandten, waren im Rahmen der „komplexen Rekonstruktion“ neben der Sanierung und Modernisierung des Bestandes auch Neubauten zu planen. Dafür stand jedoch nur die für den Siedlungsbau entwickelte Plattenbauweise zur Verfügung, die nun an den innerstädtischen Kontext angepasst werden musste. Mit diesen modifizierten „Altstadtplatten“ beschäftigt sich der vorliegende Band.

Im ersten Teil wird die Entwicklung eines Funktionsmusterbaus für die Stadterneuerung in der Nördlichen Altstadt in Erfurt betrachtet. Der zweite Teil widmet sich einem innerstädtischen Baugebiet in Halle an der Saale. An diesem Beispiel lässt sich auch die Frage nach einer Postmoderne in der DDR diskutieren. Neben der baugeschichtlichen Aufarbeitung verweisen die Arbeiten darüber hinaus auf den heutigen Umgang mit den Ensembles dieser Zeit und betrachten mögliche Denkmalwerte der Gebäude.


Forschungen zum baukulturellen Erbe der DDR, Band 2
2013 (1. Aufl.), Bauhaus-Universitätsverlag
158 Seiten, zahlreiche Abb., Softcover
Deutsch
ISBN 978-3-95773-010-7

Bauhaus-Universitätsverlag
Kirsten Angermann, Tabea Hilse: Altstadtplatten. „Komplexe Rekonstruktion“ in den Innenstädten von Erfurt und Halle, Cover