Staatliches Bauhaus in Weimar 1919–1923

Herausgegeben von Lars Müller Ed. in Zusammenarbeit mit dem Bauhaus-Archiv/Museum für Gestaltung Berlin
Mit einem Text von Astrid Bähr


Begleitend zu diesem ersten öffentlichen Auftritt erscheint 1923 der Katalog Staatliches Bauhaus in Weimar 1919–1923. Mithilfe dieses fachübergreifenden Œuvre-Katalogs haben die Idee und das Potential des Bauhauses erstmals ihren Weg auf Papier gefunden. Neben zahlreichen Projektvorstellungen werden durch die theoretischen Ansätze von Paul Klee, Wassily Kandinsky und Gertrud Grunow die Lehrmethoden der verschiedenen Werkstätten vermittelt. Gropius’ Vorwort zeichnet die Struktur des Staatlichen Bauhauses nach und präsentiert den einzigartigen Reformationsansatz, der die Einheit von Technik und Kunst fordert und lehrt. Die Illustrationen aus den unterschiedlichen Werkstätten offenbaren zudem Projekte von Studierenden, deren Verbindung zum Bauhaus im Wesentlichen noch unbekannt geblieben ist.

Lars Müller Publishers

Text

Mit dem ursprünglichen Layout von László Moholy-Nagy und dem von Herbert Bayer gestalteten Einband ist das Buch ein wichtiges Zeugnis jener legendären Avantgarde-Bewegung und veranschaulicht deren Wirken und Streben seit den Anfängen des Bauhauses.

Das vorliegende Faksimile wird ergänzt durch einen Kommentar, der diese erste, längst vergriffene Publikation in einen zeithistorischen Kontext setzt und das Bauhaus von seiner Idee bis zu seiner Situierung als renommierte Kunstschule dokumentiert.


2019, Lars Müller Ed. in Zusammenarbeit mit dem Bauhaus-Archiv/Museum für Gestaltung Berlin
226 Seiten, 167 Abb., Hardcover
Deutsch
ISBN 978-3-03778-620-8