Vergessene Bauhaus-Frauen. Lebensschicksale in den 1930er und 1940er Jahren

Vergessene Bauhaus-Frauen. Lebensschicksale in den 1930er und 1940er Jahren

Anke Blümm und Patrick Rössler (Hg.)
Mit Beiträgen von Anke Blümm, Patrick Rössler, Mor Presiado, Julius Redzinski, Elizabeth Otto u.a.

Obwohl die Forschung seit den 1980er Jahren die herausragenden Künstlerinnen des Bauhauses untersucht, ist über die Mehrheit von ihnen nur sehr wenig bekannt. Viele der Bauhaus-Schülerinnen konnten ihr künstlerisches Talent nicht frei entfalten. Sie kämpften mit traditionellen Rollenvorstellungen sowohl im Studium als auch später im Beruf. Trotz neuer, allgemeiner Gleichberechtigung waren sie strukturell benachteiligt gegenüber Männern.

Besonders alleinstehende Frauen sahen schwierigen Lebensverhältnissen entgegen. Heirat und Namenswechsel oder die politisch motivierte Verfolgung nach 1933 führten dazu, dass sich Werk und Leben heute nur mühsam nachvollziehen lassen.

Das Forschungsprojekt Vergessene Bauhaus-Frauen der Universität Erfurt und der Klassik Stiftung Weimar hat über 39 dieser Schicksale untersucht. Diese Frauen studierten oder lehrten mindestens ein Semester am Bauhaus und verstarben bereits vor 1945. Ihre Namen und Lebensdaten befinden sich alphabetisch aufgelistet in den Umschlagklappen des Buches, 24 Frauen werden im Katalog ausführlicher vorgestellt.

2021, Weimar
108 Seiten, 106 Abbildungen, Softcover
ISBN 978-3-7443-0405-4

Klassik Stiftung Weimar
Katalog zur Ausstellung „Vergessene Bauhaus-Frauen. Lebensschicksale in den 1930er und 1940er Jahren“ im Bauhaus-Museum Weimar, 2. Oktober 2021 bis 4. Januar 2022, Cover.
Lebensschicksale in den 1930er und 1940er Jahren

Vergessene Bauhaus-Frauen.

Weimar | Ausstellung | bis 4.1.2022

Die Ausstellung "Vergessene Bauhaus-Frauen. Lebensschicksale in den 1930er und 1940er Jahren" bringt Werke und Schicksale 30 bis dato unbekannter Künstlerinnen ans Licht.

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Estate T. Lux Feininger / Bauhaus-Archiv Berlin.