Berliner Architekturen der 1980er Jahre

Anything Goes?

Berlin | Ausstellung | bis 16.8.2021
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Anhand von rund 300 Grafiken, Modellen, Fotografien, Gemälden, Filmen und Tastmodellen untersucht die Ausstellung erstmalig Ost- und Westberliner Bauten und Visionen, die im letzten Jahrzehnt vor dem Mauerfall entwickelt wurden.

Nachlass Sibylle Bergemann, OSTKREUZ; Courtesy Loock Galerie, Berlin
Bauhaus Museum Dessau

Zwischenspiele

Berlin | Ausstellung | bis 13.6.2021
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Im Bauhaus Museum Dessau sind zwei neue Zwischenspiele zu sehen: In der Rubrik Vom Sammeln geht es um die maschinellen Bühnenentwürfe von Joost Schmidt und Stefan Sebők. Und Im Experimentierraum können die Besucher*innen die Infrastruktur des Sammelns erkunden.

Stiftung Bauhaus Dessau, Modellbau: Henning Seilkopf, Foto: Yvonne Tenschert

Rhythmische Gymnastik: Yin-Yang im Giebel

Von Hella Kemper

In der Gartenstadt Hellerau bei Dresden erhob der Musikpädagoge Émile Jaques-Dalcroze die Rhythmische Gymnastik zur Erziehungskunst.

https://www.flickr.com/photos/internetarchivebookimages/14594697727/, Keine bekannten urheberrechtlichen Beschränkungen

Meister und Weberinnen

Zum Jubiläumsjahr des Bauhauses drängt sich der Eindruck auf, dass die Werkstatt der Moderne Wegbereiter für fast alles war, was heute in der Gestaltungswelt wertgeschätzt wird. Die Verbindung von Industrie, Kunst und Handwerk, die Unterrichtsmethoden, die Publikationen der Schule, die Idee des Gesamtkunstwerks – und nicht zuletzt natürlich ein umfassendes Verständnis von Ästhetik, das viele Architektinnen und Architekten 100 Jahre nach der Gründung des Bauhauses als ihr persönliches Leitbild schätzen.

Ursula Kirsten-Collein / Bauhaus-Archiv Berlin

Plastik im Bauhaus: Moderne konservieren

Die Konservator*innen am Bauhaus in Dessau haben es nicht nur mit Stahl, Glas und Beton zu tun, sondern auch mit Kunststoffen wie Triolin. Wie weit geht ihre Bereitschaft, das Altern der Kunststoffe sichtbar zu machen? Und was bedeutet das 100jährige Jubiläum für die zukünftige Konservierungsarbeit?

Thomas Meyer/OSTKREUZ, 2019 / © VG Bild-Kunst, Bonn 2019

bauhaustapete - neu aufgerollt

„Nichts drauf und nichts dran“, sagte ein Großhändler, als ihm die ersten Bauhaustapeten präsentiert wurden. Dass sie dennoch zu einer Erfolgsgeschichte wurden, lag am Weitblick des Fabrikanten Emil Rasch und der geglückten Zusammenarbeit mit dem Bauhaus. Eine Ausstellung in Osnabrück rollt die Geschichte auf.

Rasch-Archiv 1931
Baukultur

Der Bauhaus-Blick ins Grüne

Das Bauhaus verschiebt den Horizont ein Stück weiter nach hinten. Aus den bekannten Lochfassaden werden in der Moderne gläserne Hüllen – und machen somit den Weg frei für den unverbauten Blick nach außen. Welche Rolle spielte dieses Außen im Bauhaus? Welches Verständnis von Landschaft, von grünem Lebensraum hatte man? Und wie inspiriert die Bauhaus-Zeit Freiraumgestaltung heute?

Greg Benson (pexels.com)
Interview

„Alles sollte neu gedacht werden.“

Interview mit Erik Spiekermann
Mit der Sonderausstellung „ABC. Avantgarde – Bauhaus – Corporate Design“ dokumentiert das Mainzer Gutenberg-Museum die Bauhaus-Typografie, die das Grafik- und Kommunikationsdesign revolutioniert hat und bis heute weltweit beeinflusst. Für uns ein Anlass, mit Schriftgestalter Erik Spiekermann ins Gespräch zu kommen. Gemeinsam mit Typo-Experten und Studenten hat er die fragmentarischen Schriftklassiker mehrerer Bauhaus-Meister vervollständigt und weiterentwickelt. 

spiekermann.com

Ludwig Hilbersheimer

Abstrakt, offen, nützlich. Am Bauhaus vermittelte Hilberseimer seinen Studenten in der Baulehre sowie im Wohnungs- und Städtebau diese modernen Prinzipien.

Bauhaus-Archiv Berlin / © unbekannt
Baukultur

Zwei Zimmer, Küche, Avantgarde

Das Bauhaus in Hessen. Gab es in der Weimarer Republik etwas, das dieses Etikett verdient? Die Antwort könnte „ja, aber…“ lauten. Das gilt besonders für Frankfurt am Main, das parallel zum Bauhaus die Aufmerksamkeit auf sich zog. Mit dem „Neuen Frankfurt“ gab es neben Dessau ab 1925 ein zweites Zentrum des Aufbruchs – kein Planet des Bauhauses, sondern ein eigener Stern mit eigener Energie.

DAF, Bestand Grünflächenamt
Menschen

Was braucht die neue Frau?

100 Jahre Siedlung Loheland. Die Siedlung Loheland am Fuße der Rhön galt in der Weimarer Republik als Provokation: Hier wurden Frauen mittels einer Gymnastik-Ausbildung befähigt, selbstbestimmt zu leben. Wie das Bauhaus feiert auch Loheland jetzt den hundertsten Geburtstag. Elisabeth Mollenhauer-Klüber hat mit Michael Siebenbrodt die Jubiläums-Ausstellung im Vonderau Museum kuratiert und erzählt, was es mit dem emanzipatorischen Projekt auf sich hatte.

Lichtbildwerkstatt Loheland / © Loheland-Stiftung Archiv
Menschen

Immer ein Teil der Gegenwart

Das Netzwerk Gropius.
Kein Name fällt beim Thema Bauhaus so häufig wie Walter Gropius. Dieser Umstand ist kein Zufall. Ein wesentliches Geheimnis seines nachhaltigen Erfolgs ist das effektive Netzwerk loyaler Mitarbeiter und Freunde, das der Bauhaus-Gründer weit über das Ende seiner Hochschule hinaus am Leben erhielt und pflegte.

Foto: Kurt Eppler/ WKV Archiv