Ernst-May-Haus

Ernst-May-Haus, Im Burgfeld, Siedlung Römerstadt, Foto: 2013
ernst-may-gesellschaft / Reinhard Wegmann;
Ernst-May-Haus, Im Burgfeld, Siedlung Römerstadt, Foto: 2013

Erbauung

  • Baujahr / Bauzeit 1927 — 1928
  • Architekt/in Ernst May, Carl-Hermann Rudloff

Sanierung

  • Baujahr / Bauzeit 2005 — 2009
  • Architekt/in Claus Giel

Gebäudetypologie

Wohnbau/Siedlung

Auch bekannt als: Siedlungshaus der Siedlung Römerstadt

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Karte

Kontaktdaten und Öffnungszeiten

Adresse

ernst-may-haus
Im Burgfeld 136
60439 Frankfurt am Main

Öffnungszeiten

  • Montag : geschlossen
  • Dienstag : Uhr
  • Mittwoch : Uhr
  • Donnerstag : Uhr
  • Freitag : geschlossen
  • Samstag : Uhr
  • Sonntag : Uhr

Geschlossen: Neujahr, Karfreitag, Ostermontag, Tag der Arbeit, Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag, Fronleichnam, Tag der Deutschen Einheit, Allerheiligen, Heiligabend, Weihnachtsfeiertage, Silvester
https://www.forum-neues-frankfurt.de

Förderformel

Anfahrt mit dem ÖPNV:

Nächstgelegener Bahnhof der Deutschen Bahn: Hauptbahnhof Frankfurt am Main
Nächstgelegene Haltestelle ÖPNV (Bus, Straßenbahn o.ä.): U-Bahn U1 Römerstadt
Luftbild der Siedlung Römerstadt, ca. 1928
ernst-may-gesellschaft
Luftbild der Siedlung Römerstadt, ca. 1928
Ernst-May-Haus, Frankfurter Küche, Foto: 2013
ernst-may-gesellschaft / Reinhard Wegmann
Ernst-May-Haus, Frankfurter Küche, Foto: 2013

Dieser Ort ist Teil der Tour:

Tour 1

Vielfalt der Gestaltung erleben

Frankfurt/Main, Mainz und Kindenheim

Mit dem Reformprogramm und Pionierprojekt „Das Neue Frankfurt“ war Hessen in den 1920er-Jahren einer der zentralen Schauplätze des Neuen Bauens. Mit der Frankfurter Küche wurden neue Interieur-Standards gesetzt. Weniger bekannt ist dagegen, dass das Deutsche Architekturmuseum in Frankfurt am Main Teilnachlässe der Bauhäusler Hannes Meyer und Mart Stam beherbergt oder dass die Bauhäusler Gertrud und Alfred Arndt den Großteil ihres Lebens in Darmstadt verbrachten, wo noch heute ihre Erben einen Teil ihres Archivs verwalten. Erste Stätte des Bauhaus-Archivs, das später nach Berlin umzog, war die Mathildenhöhe in Darmstadt. Schon früh galt sie als Künstlerkolonie, wo man Kunst und Handwerk zu verbinden suchte – dasselbe Ziel, das sich auch das Bauhaus bei seiner Gründung 1919 setzte.

Bauhäusler wie Herbert Bayer, László Moholy-Nagy, Josef Albers oder Joost Schmidt  haben mit der „Neuen Typografie“ oder „Elementaren Typografie“ das Grafik- und Kommunikationsdesign revolutioniert und weltweit geprägt. Ihr Wirken thematisiert das renommierte Mainzer Gutenberg-Museum anlässlich des Jubiläums 2019 mit einer umfassenden Typografie-Sonderausstellung. Darüber hinaus sollen in Rheinland-Pfalz zum Bauhaus-Jubiläum die Leistungen des Neuen Bauens vorgestellt werden. Ein Beispiel hierfür ist der kommunale Wohnungsbau in Ludwigshafen, wie die denkmalgeschützte Ebertsiedlung.

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Foto: Tillmann Franzen, tillmannfranzen.com