Zeitreise

Wir laden Sie mit der Grand Tour der Moderne zu einem Streifzug durch 100 Jahre Architekturgeschichte ein.

Zeitreise

  • 1920er
  • 1930

    Löbau

    Haus Schminke

    • Erbauung 1930 — 1933
    • Architekt/in Hans Scharoun , Pitz & Hoh, Werkstatt für Architektur und Denkmalpflege

    Das Haus Schminke (1930–1933) zählt zu den Schlüsselwerken des Architekten Hans Scharoun. Das Wohnhaus im sächsischen Löbau gilt weltweit als Musterbeispiel für das „Neue Bauen" und für moderne Architektur im „International Style".

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    Haus Schminke, Löbau: Nord-Ost-Ansicht
  • Zwenkau

    Haus Rabe

    • Erbauung 1930
    • Architekt/in Oskar Schlemmer, Adolf Rading , Albert Speer & Partner

    Das Haus Rabe (1929-1931) als Zusammenarbeit des Architekten Adolf Rading mit dem Maler und Bildhauer Oskar Schlemmer ist ein einzigartiges Beispiel des Neuen Bauens. Der Entwurf des Zwenkauer Hauses war revolutionär und eine einmalige Verbindung von Architektur, Malerei und Plastik.

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    Haus Rabe, Zwenkau
  • Rostock

    Innerstädtisches Gymnasium Rostock

    • Erbauung 1930
    • Architekt/in Gustav Wilhelm Berringer , Maik Buttler, Stefan Seyler, Ursula Jastram, Barbara Hass, Rainer Brisse, Renate Funck, Montra Bauplanung u.a.
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    Innerstädtisches Gymnasium: Front Goetheplatz
  • Celle

    Siedlung Blumläger Feld

    • Erbauung 1930 — 1931
    • Architekt/in Otto Haesler

    Die Siedlung Blumläger Feld (1930/31) war das radikalste und umstrittenste Projekt von Otto Haesler in Celle. Mit typisierten Grundrissen und rationeller Bauweise schuf er besonders günstige Kleinstwohnungen – sozialer Wohnungsbau in konsequentester Form.

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    Siedlung Blumläger Feld Celle
  • Oberhausen

    Hauptbahnhof Oberhausen

    • Erbauung 1930 — 1934
    • Architekt/in Karl Herrmann, Kurt Schwingel

    Das Empfangsgebäude des Hauptbahnhofs Oberhausen zählt zu den bedeutenden Industriedenkmälern des Ruhrgebiets. 1934 wurde es als schlichter Backsteinbau im Stil der klassischen Moderne von Architekt Kurt Schwingel und Reichsbahnoberrat Karl Herrmann entworfen.

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    Hauptbahnhof Oberhausen
  • Bonn

    Pädagogische Akademie

    • Erbauung 1930 — 1933
    • Architekt/in Martin Witte , Hans Schwippert , Günter Behnisch

    Die Pädagogische Akademie in Bonn ist ein Denkmal der Bauhaus-Moderne. Von 1949-1992 war sie als Bundeshaus Sitz des Parlaments der BRD. Der kubische, weiße Komplex besteht aus einem Kerngebäude (1930-33) von Martin Witte sowie Anbauten (1949) von Hans Schwippert.

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    Luftaufnahme des World Conference Centers und des Bundeshauses, Bonn (2011)
  • 1931

    Hamburg

    Hamburger Krematorium Ohlsdorf

    • Erbauung 1931 — 1933
    • Architekt/in Fritz Schumacher , tönies + schröter + jansen freie architekten gmbh, Dietmar Kirschner

    Fritz Schumacher – Architekt, Werkbund-Gründungsmitglied und langjähriger Baudirektor Hamburgs – realisierte mit dem Neuen Krematorium (1930–1932) einen typisch norddeutschen Klinkerbau. Die symmetrische Anlage war sein letzter Bau für Hamburg.

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    Friedhof Ohlsdorf, Hamburg: Krematorium Fritz Schumacher (1933)
  • Krefeld

    HE-Gebäude und Färberei der VerSeidAG

    • Erbauung 1931 — 1935
    • Architekt/in Ludwig Mies van der Rohe

    Das schlichte, kubische Firmengebäude der VerSeidAG in Krefeld (1931) steht bis heute für eine funktionale, moderne Industriearchitektur. Es ist der einzige Fabrikbau, den Ludwig Mies van der Rohe weltweit realisierte und steht heute unter Denkmalschutz.

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    HE-Gebäude und Färberei der VerSeidAG, Krefeld
  • Hamburg

    Tempel-Synagoge Oberstraße

    • Erbauung 1931
    • Architekt/in Felix Ascher
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    Tempel-Synagoge Oberstraße, Hamburg
  • Berlin

    Reichssportfeld

    • Erbauung 1931 — 1936
    • Architekt/in Werner March , gmp – Gerkan, Marg & Partner , gmp – Gerkan, Marg & Partner

    Das Berliner Olympiagelände mit Stadion und Freilichtbühne entstand als Prestigeprojekt der Nationalsozialisten. Werner March entwarf das Ensemble für die Olympiade 1936. Das denkmalgeschützte Areal wird heute für Sport- und Musikveranstaltungen genutzt.

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    Olympiagelände Berlin: Schwimmstadion
  • 1932 Das Bauhaus in Berlin 1932-1933

    Oberharz am Brocken/Elbingerode

    Diakonissen-Mutterhaus "Neuvandsburg"

    • Erbauung 1932 — 1934
    • Architekt/in Godehard Schwethelm , Konrad Richter

    Fast unverändert ist im Diakonissen Mutterhaus Elbingerode die Architektur des Neuen Bauens in vielen Details erfahrbar. Architekt Godehard Schwethelm schuf den hochmodernen Komplex von 1932 bis 1934. Noch heute leben hier 150 Diakonissen-Schwestern.

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    Diakonissen-Mutterhaus Neuvandsburg, Elbingerode: Eingang zum Mutterhaus mit Büro der Oberin darüber
  • 1935

    Goslar

    Erzbergwerk Rammelsberg

    • Erbauung 1935 — 1939
    • Architekt/in Fritz Schupp, Martin Kremmer

    Am Rammelsberg bei Goslar befindet sich ein einzigartiges Denkmalensemble deutscher Bergbaugeschichte. Eindrücklich zeigen die Übertagebauten der UNESCO-Welterbestätte die Entwicklung moderner Industriebauten in der Zeit des Nationalsozialismus auf.

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  • 1936

    Berlin

    Flughafen Tempelhof

    • Erbauung 1936 — 1941
    • Architekt/in Ernst Sagebiel

    Der Flughafen Tempelhof ist einer der wenigen erhaltenen Monumentalbauten des NS-Regimes. Der Komplex entstand ab 1936 nach Entwürfen von Ernst Sagebiel. Seit 2008 ist der Flugverkehr eingestellt; das Gebäude steht unter Denkmalschutz.

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    Flughafen Tempelhof, Berlin
  • Weimar

    Gauforum Weimar

    • Erbauung 1936 — 1945
    • Architekt/in Hermann Giesler

    Das Weimarer Gauforum entstand ab 1936 und ist beispielhaft für die Machtarchitektur der Nationalsozialisten. Heute ist es Teil des „Quartiers der Moderne“. Es soll als Erinnerungsort eine kritische Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit ermöglichen.

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    Gauforum Weimar
  • 1940er