Zeitreise

Wir laden Sie mit der Grand Tour der Moderne zu einem Streifzug durch 100 Jahre Architekturgeschichte ein.

Zeitreise

  • 1940er
  • 1950

    Eisenhüttenstadt

    Wohnkomplexe I-III mit der Großgaststätte „Aktivist“

    • Erbauung 1950 — 1965
    • Architekt/in Kurt W. Leucht

    Eisenhüttenstadt, früher Stalinstadt, wurde 1950 nach Plänen von Kurt W. Leucht als erste sozialistische Planstadt der DDR gegründet. Die Wohnkomplexe I-III wurden für Arbeiter des Eisenhüttenkombinats Ost gebaut und sind Deutschlands größtes Flächendenkmal.

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    Wohnkomplex I - III (1940er bis 1950er Jahre), Architekt: Architektenkollektiv unter Kurt W . Leucht
  • Stuttgart

    Milchbar im Höhenpark Killesberg

    • Erbauung 1950
    • Architekt/in Rolf Gutbrod

    Mit der Eröffnung der Deutschen Gartenschau im Höhenpark Killesberg in Stuttgart entstand die Milchbar 1950 nach Entwürfen von Rolf Gutbrod. Das verspielte und offene Gebäude ist beispielhaft für eine neue Architektursprache der unmittelbaren Nachkriegszeit.

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    Milchbar Killesberg, Stuttgart: Architekt Rolf Gutbrod entwarf das Bauwerk 1950 zur Gartenschau auf dem Killesberg. Dabei nimmt er Bezug zu den topografischen Gegebenheiten der Umgebung und verwendet das vor Ort typische Sandsteinmaterial, um es mit Elementen des Neuen Bauens spannungsreich zu verbinden. Verschiedenfarbige Sandsteinmauern, Stahl und Glasflächen sowie verputzte bzw. gekachelte Wandflächen kennzeichnen ein typisches Bauwerk seiner Zeit, der 1950er Jahre.
  • 1951

    Hannover

    Conti-Hochhaus

    • Erbauung 1951 — 1953
    • Architekt/in Ernst Zinsser

    Das 1953 von Ernst Zinsser errichtete Conti-Hochhaus in Hannover zeigt eine für ihn typische zurückhaltende Architektur der Moderne. Es war zu dieser Zeit das höchste Gebäude Deutschlands und stand beispielhaft für den Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg.

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    Conti-Hochhaus, Hannover: Eingangshalle
  • Berlin

    Stalinallee

    • Erbauung 1951 — 1958
    • Architekt/in Egon Hartmann, Richard Paulick, Kurt W. Leucht, Hanns Hopp, Karl Souradny , Werner Dutschke, Edmund Collein

    Die ehemalige Stalinallee (heute: Karl-Marx-Allee) ist ein bedeutendes Baudenkmal und wichtiges Zeugnis der DDR-Moderne. Sie entstand zwischen 1951 und 1964 in zwei Bauabschnitten als Prachtstraße der Hauptstadt der DDR. Mitwirkten u. a. Hermann Henselmann, Richard Paulick und Edmund Collein.

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    Karl-Marx-Allee, Stadtansicht Richtung Alexanderplatz über die Karl-Marx-Allee, Berlin.
  • 1953

    Ulm

    HfG Ulm

    • Erbauung 1953 — 1955
    • Architekt/in Max Bill

    Die Hochschule für Gestaltung Ulm (1955–1968) wurde in der Nachfolge des Bauhauses gegründet und trägt auch in ihrer Architektur den Bauhaus-Gedanken fort. Der Hochschulkomplex von Max Bill besticht durch eine sachliche, reduzierte Architektursprache.

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    Hochschule für Gestaltung Ulm (HfG Ulm), Ulm (Baden-Württemberg), Architekt: Max Bill, 1950–55.
  • Karlsruhe

    Schwarzwaldhalle

    • Erbauung 1953
    • Architekt/in Erich Schelling

    Die Eröffnung der Schwarzwaldhalle 1953 in Karlsruhe war eine europaweite Sensation: Ihr freitragendes Hängedach aus Spannbeton war das erste seiner Art. Für den Bau verantwortlich waren der Architekt Erich Schelling und der Bauingenieur Ulrich Finsterwalder.

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    Schwarzwaldhalle (1953), Architekten: Ulrich Finsterwalder und Erich Schelling
  • Hamburg

    Hohnerkampsiedlung

    • Erbauung 1953 — 1954
    • Architekt/in Hans Bernhard Reichow, Gustav Lüttge , Amt für Denkmalschutz Hamburg , Amt für Denkmalschutz Hamburg

    Die Siedlung Hohnerkamp in Hamburg entstand 1953/54 nach Entwürfen von Hans Bernhard Reichow (Architekt) und Gustav Lüttge (Landschaftsplaner). Charakteristisch sind die großzügigen Parkanlagen und die ausgewogene Mischung aus Reihen- und Mehrgeschosshäusern.

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    Siedlung Hohnerkamp, Mehrfamilienhaus am Hohnerkamp 90, Hamburg.
  • Rostock

    Lange Straße

    • Erbauung 1953 — 1958
    • Architekt/in Joachim Näther

    Die Lange Straße in Rostock entstand von 1953 bis 1960 als eines der ambitioniertesten Bauprojekte der DDR. Architekt Joachim Näther nutzte Elemente norddeutscher Backsteingotik und der Heimatschutzarchitektur für die heute denkmalgeschützte Prachtstraße.

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    Lange Straße, Hansestadt Rostock
  • 1954

    Münster

    Städtische Bühnen Münster

    • Erbauung 1954 — 1956
    • Architekt/in Harald Deilmann, Max von Hausen, Ortwin Rave, Werner Ruhnau

    Das Theater Münster (1954–56) verzichtet auf jeglichen Gestus der Repräsentation. Der moderne, lichte Theaterneubau der Nachkriegsmoderne stand im Kontrast zur historischen Altstadt und zeigte eine damals neue, offene Form der Theaterarchitektur.

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    Stadttheater (1954-1956), Architekten: Harald Deilmann, Max von Hausen, Ortwin Rave, Werner Ruhnau
  • 1955

    Stuttgart

    Liederhalle Stuttgart

    • Erbauung 1955 — 1956
    • Architekt/in Rolf Gutbrod, Adolf Abel

    Die Stuttgarter Liederhalle entstand 1956 nach Entwürfen von Rolf Gutbrod und Adolf Abel. Das verspielte Ensemble zählt zu den wichtigsten Kulturbauten der Nachkriegszeit. 1991 wurde sie von Wolfgang Henning zum einem Kultur- und Kongresszentrum erweitert.

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    Liederhalle, Stuttgart (Baden-Württemberg), Architekten: Adolf Abel und Rolf Gutbrod, 1955-56.
  • 1956

    Darmstadt

    Kunsthalle Darmstadt

    • Erbauung 1956 — 1957
    • Architekt/in Theo Pabst , Theo Pabst , Hans Henning Heinz , fs Architekten, Mann Landschaftsarchitektur

    Die 1957 von Theo Pabst erbaute Kunsthalle zählt zu den ersten Museumsbauten, die nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden. Der schlichte, offene Bau im Stil der Klassischen Moderne verzichtet auf monumentale Gesten und steht für den Neubeginn nach 1945.

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    Kunsthalle Darmstadt, Südfassade zur Rheinstraße, Darmstadt (Hessen), Architekt: Theo Pabs, 1956-57.
  • Berlin

    Internationale Bauausstellung 1957

    • Erbauung 1956 — 1957
    • Architekt/in Walter Gropius, Le Corbusier, Sep Ruf, Egon Eiermann, Wassili Luckhardt, Max Taut, Hans Heinrich Müller, Alvar Aalto, u.a.

    Das Hansaviertel ist ein einzigartiges Wohnensemble der Nachkriegsmoderne. International renommierte Architekten wie Alvar Aalto, Walter Gropius, Oscar Niemeyer und Egon Eiermann realisierten das Quartier unter Otto Bartnings Leitung zur Interbau 1957.

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    Hansaviertel (Interbau 57), Bau von Walter Gropius, Berlin, 1956–57.
  • 1957

    Düsseldorf

    Thyssen-Hochhaus

    • Erbauung 1957 — 1960
    • Architekt/in Helmut Hentrich, Hubert Petschnigg , HPP

    Mit dem Thyssen-Hochhaus schufen die Architekten Helmut Hentrich und Hubert Petschnigg 1960 ein Wahrzeichen der Stadt Düsseldorf. Als Ausdruck des westdeutschen Wirtschaftswunders zählt es bis heute zu den Ikonen der Nachkriegsarchitektur.

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    Thyssen-Hochhaus (Dreischeibenhaus), Düsseldorf
  • 1958

    Erfurt

    IGA '61

    • Erbauung 1958 — 1961
    • Architekt/in Reinhold Lingner

    Die Pavillonbauten sowie die Gartenanlage wurden für die „Erste internationale Gartenbauausstellung der sozialistischen Länder“ 1961 in Erfurt angelegt. Die von Reinhard Lingner konzipierte Parkanlage zählt zu den bedeutendsten Gartendenkmälern der Nachkriegsmoderne.

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    egapark Erfurt: Ausstellungshalle im egapark Erfurt
  • Hamburg

    Großmarkt Hamburg

    • Erbauung 1958 — 1962
    • Architekt/in Ulrich Finsterwalder, Bernhard Hermkes, Gerhart Becker, Schramm + Elingius
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    Großmarkt Hamburg, Fassade, Hamburg.
  • 1960er