Dresdner Moderne 1919–1933
Neue Ideen für Stadt, Architektur und Menschen

Herausgegeben für das Stadtmuseum Dresden
von Claudia Quiring und Hans-Georg Lippert


Zwischen 1919 und 1933 war Dresden eine lebendige Großstadt mit vielen Planungs­vorhaben und Baustellen. Große Wohn­quartiere entstanden; Verwaltungs-, Industrie- und Schul­gebäude etablierten die Neue Sachlich­keit im Bauen, Schwimm­bäder ein verändertes Körper­ideal. Neue bauliche Möglich­keiten manifestierten sich in Hochhaus­fantasien, ehrgeizigen Museums­projekten, Ausstellungs­bauten und dem ersten Kugelhaus der Welt. Zugleich blieb Dresden aber stets eine wert­konser­vative Stadt, die sich nicht vorbehalt­los der Avant­garde verschrieb. Der Elan der 1920er Jahre, die neuen Impulse durch die Demokratie und die Technik­faszination führten deshalb hier zu einer beson­deren Mischung, in der Modernität eine Vielfalt architek­tonischer und städte­baulicher Formen annehmen konnte – keines­wegs nur die der Weißen Moderne.


29.6.2019, Sandstein Verlag
336 Seiten, 398 farbige und s/w-Abb., Hardcover
Deutsch
ISBN 978-3-95498-464-0

Sandstein Verlag, 2019
Stadtmuseum Dresden (Hg.), Claudia Quiring, Hans-Georg Lippert: Dresdner Moderne 1919–1933 – Neue Ideen für Stadt, Architektur und Menschen (2019)