Frankreich und das Weimarer Bauhaus
Französische Impulse 1750 bis 1925

Christoph Schulz-Mons


Hundert Jahre nach der Gründung des Weimarer Bauhauses im Jahr 1919 werden seine Dimensionen erst offensichtlich: Ob Architektur, Kommunikationsdesign oder Bildende Kunst, unsere Vorstellung von Ästhetik kommt nicht mehr ohne die Ideale des Bauhauses aus. Aus der Distanz des vergangenen Jahrhunderts blickt Christoph Schulz-Mons mit der Weitsicht eines promovierten Kunsthistorikers auf die historischen Fundamente des Bauhauses im gesamteuropäischen Panorama. Insbesondere aber werden die französischen Wegbereiter des Bauhauses in Augenschein genommen. Anhand feinsinnig ausgewählter Materialien werden kunsthistorische Impulse seit Mitte des 18. Jahrhunderts auf das Bauhaus bezogen: von Denis Diderot, über die Pariser Weltausstellungen im 19. Jahrhundert, bis hin zu zeitgenössischen Bewegungen wie dem Kubismus macht der Autor deutlich, mit welchen ästhetischen Bewegungen die Bauhaus- Meister infiziert waren. Die scharfsinnigen Bezugnahmen führen zu spektakulären Erkenntnissen, die dem 100-jährigen Jubiläum desBauhauses gerecht werden.


2019, August Dreesbach Verlag
Textband: 632 Seiten, Bildband: 192 Seiten
Deutsch
ISBN 978-3-944334-96-7