Kurt Kranz

Porträt Kurt Kranz, Foto: Siegfried Kühl, um 1994.
Porträt Kurt Kranz, Foto: Siegfried Kühl, um 1994. Nachlass Siegfried Kühl.
  • Geboren am 3.5.1910 in Emmerich am Rhein, Provinz Rheinland (Deutsches Reich) | heute Deutschland
  • Verstorben am 22.8.1997 in Wedel, Deutschland

  • Geburtsname Kurt Peter Wilhelm Kranz

  • Ehe mit Ingrid Kranz

  • Tätigkeiten Grafiker, Hochschullehrer, Maler

    Netzwerke
  • Bauhaus Dessau: Studierender
  • Bauhaus Berlin: Studierender
  • Landeskunstschule Hamburg

Netzwerke

  • Bauhaus Dessau: Studierender Immatrikulationsnr. 423
    1.5.1930–9.1932: Grundlehre/Vorlehre, Reklamewerkstatt, Druckerei
  • Bauhaus Berlin: Studierender 10.1933–1.4.1933: Reklamewerkstatt und Bauhaus-Diplom am 1.4.1933
  • Landeskunstschule Hamburg Leiter der Grundlehre (bis 1959) und der Klasse für freie und angewandte Grafik (ab 1959)

Kurt Kranz wurde 1910 in Emmerich am Rhein geboren. Von 1925 bis 1930 machte er eine Lehre zum Lithografen in Bielefeld. Parallel nahm Kranz Abendkurse an der dortigen Kunstgewerbeschule. 1930 kam er ans Bauhaus Dessau und studierte u.a. bei Josef Albers, Joost Schmidt, Walter Peterhans, Wassily Kandinsky und Paul Klee. 1933 erhielt Kurt Kranz das Bauhaus-Diplom. Er arbeitete in den folgenden Jahren bis 1938 als Grafiker im Studio Dorland bei Herbert Bayer. 1940 wurde er zum Kriegsdienst in Norwegen und Finnland eingezogen. Ab 1950 leitete Kranz die Grundlehre an der Landeskunstschule Hamburg und wurde 1955 zum Professor an der Hochschule für bildende Künste Hamburg ernannt. Gastdozenturen führten ihn in die USA, nach Kanada und Japan. Nach seiner Emeritierung 1968 lebte und arbeitete er in Suzette/Frankreich und in Wedel bei Hamburg. Kurt Kranz starb 1997.

Literatur:

· Petra Kipphoff (1990): Das unendliche Bild, in: Die Zeit. Nr. 32, 3. September.
· Renate Kübler-Reiser (1981): Kurt Kranz, Hamburg.
· Philipp Oswalt et al. (2011): Kurt Kranz. Die Programmierung des Schönen, Berlin.