Max Krehan

Potrait Max Krehan, Foto: unbekannt, 1924.
Potrait Max Krehan, Foto: unbekannt, 1924. © Bauhaus-Archiv Berlin.
  • Geboren am 11.7.1875 in Dornburg, Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach (Deutsches Reich) | heute Deutschland
  • Verstorben am 16.10.1925 in Dornburg, Land Thüringen (Deutsches Reich) | heute Deutschland

  • Tätigkeit Keramiker

    Netzwerke
  • Bauhaus Weimar: Meister und Lehrender

Netzwerke

  • Bauhaus Weimar: Meister und Lehrender 5–9.1920: Mitarbeit an der Einrichtung der Keramischen Werkstatt im Marstallgebäude der Dornburger Schlösser
    1.10.1920–16.10.1925: Werkmeister (Werkstättenleiter)

Max Krehans künstlerische Ausbildung begann 1889 im heimischen Familienbetrieb in Dornburg bei Weimar mit einer Töpferlehre. Bereits 1890 legte er seine Gesellenprüfung ab und ging für mehrere Jahre auf Wanderschaft, unter anderem in die Schweiz. Nach seiner Heimkehr absolvierte er im Jahr 1900 die Meisterprüfung und führte, gemeinsam mit seinem Bruder Karl, den Familienbetrieb weiter, der zu der Zeit zu den letzten Töpferwerkstätten der Weimarer Region gehörte.
Ab Mai 1920 arbeitete Krehan am Aufbau und der Einrichtung der keramischen Werkstatt des Bauhauses mit, wo er für knapp vier Jahre Werkstattmeister wurde und zusammen mit Gerhard Marcks und Otto Lindig arbeitete. Im selben Jahr startete der Lehrbetrieb in seiner eigenen keramischen Werkstatt, die 1923 durch das Bauhaus Weimar übernommen und bis Anfang 1924 weitergeführt wurde. Hier wurden erfolgreich Modelle und Prototypen für die industrielle Produktion hergestellt.

Literatur:

Klaus Weber (1989): Keramik und Bauhaus. Geschichte und Wirkungen der keramischen Werkstatt des Bauhauses, Berlin.