Karl Peter Röhl

Porträt Karl Peter Röhl, Foto: unbekannt, um 1921.
Porträt Karl Peter Röhl, Foto: unbekannt, um 1921. © Klassik Stiftung Weimar / Karl-Peter-Röhl-Stiftung, Weimar.
  • Geboren am 12.9.1890 in Kiel, Provinz Schleswig Holstein (Deutsches Reich) | heute Deutschland
  • Verstorben am 25.11.1975 in Kiel, BRD | heute Deutschland

  • abweichende Schreibweise Karl Roehl

  • Ehe mit Alexa Röhl (∞4.1920–1925)
  • Sohn Tülö Röhl (∞1920–1943)

  • Tätigkeit Maler

    Netzwerke
  • Bauhaus Weimar: Studierender

Netzwerke

  • Bauhaus Weimar: Studierender 4.1919–9.1921: Grundlehre/Vorlehre

Karl Peter Röhl studierte zunächst zwischen 1907 und 1911 nach dem Abschluss einer Malerlehre an den Kunstgewerbeschulen in Kiel und Berlin, dann von 1912 bis 1914 an der Großherzoglich-Sächsischen Hochschule für Bildende Kunst in Weimar bei Walther Klemm und Albin Egger-Lienz.
Von April 1919 bis zum Frühjahr 1921 war Karl Peter Röhl am Staatlichen Bauhaus Weimar als Schüler eingeschrieben und erhielt ein eigenes Atelier. In seinem ersten Semester besuchte er den Vorkurs von Johannes Itten. Im April 1920 heiratete er die Bauhaus-Schülerin Alexandra (Alexa) Gutzeit.
1922 fand der De-Stijl-Kurs von Theo van Doesburg im Weimarer Atelier von Röhl statt. Im selben Jahr nahm er am Kongress der Konstruktivisten und Dadaisten in Weimar teil.
Nach seiner Bauhauszeit war er bis 1926 Meisterschüler an der neu gegründeten Staatlichen Hochschule für Bildende Kunst Weimar bei Walther Klemm. Von 1926 bis 1942 leitete er die Vorklasse an der Städelschule in Frankfurt am Main. 1933 wurde er Mitglied der NSDAP. Nach seiner Entlassung aus dem Lehrdienst 1942 kam Röhl als Soldat an die Front und geriet in Kriegsgefangenschaft. 1946 kehrte er nach Deutschland zurück. Bis zu seinem Tod 1975 arbeitete er in Kiel als freischaffender Künstler und lehrte zwischen 1952 und 1955 an der Goetheschule in Kiel. 1968 erhielt er den Kunstpreis des Landes Schleswig-Holstein.

Literatur:

Michael Siebenbrodt, Constanze Hofstaetter (1997): Karl Peter Röhl in Weimar 1912–1926, Weimar.