Zeitreise

Wir laden Sie mit der Grand Tour der Moderne zu einem Streifzug durch 100 Jahre Architekturgeschichte ein.

Zeitreise

  • 1910er
  • 1920

    Potsdam

    Einsteinturm

    • Erbauung 1920 — 1922
    • Architekt/in Erich Mendelsohn , Helge Pitz

    Zwischen 1919 und 1922 entstand in Potsdam der Einsteinturm – ein Sonnenobservatorium zum Nachweis der von Albert Einstein formulierten Theorien. Erich Mendelsohn entwarf das expressionistische Bauwerk, das als Ikone des architektonischen Aufbruchs gilt.

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    Einsteinturm auf dem Telegrafenberg in Potsdam.
  • 1922

    Luckenwalde

    Hutfabrik Friedrich Steinberg Herrmann & Co.

    • Erbauung 1922 — 1923
    • Architekt/in Erich Mendelsohn

    Die ehemalige Hutfabrik Steinberg Herrmann & Co von Erich Mendelsohn zählt zu den Vorreitern des Neuen Bauens. Der expressionistische Industriebau wurde durch seine an einen Hut erinnernde Dachkonstruktion zum Wahrzeichen der Stadt Luckenwalde.

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    Hutfabrik, Luckenwalde
  • Hamburg

    Chilehaus

    • Erbauung 1922 — 1924
    • Architekt/in Fritz Höger

    Das 1922-1924 von Fritz Höger errichtete Chilehaus war eines der ersten Hochhäuser Hamburgs und zählt zu den Ikonen des deutschen Backsteinexpressionismus. Noch immer beeindruckt die UNESCO-Welterbestätte durch ihre besondere Gebäudeform und die detailreichen Klinkerfassaden. Im Erdgeschoss des Chilehauses befindet sich eine lebendige Mischung aus gastronomischen Angeboten und Fachgeschäften.

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    Das Chilehaus in Hamburg anlässlich der Aktion "Blue Heritage" im September 2017
  • Vitte

    Asta-Nielsen-Haus "Karusel"

    • Erbauung 1922 — 1923
    • Architekt/in Max Taut
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    Asta-Nielsen-Haus, Vitte (Hiddensee)
  • 1923

    Celle

    Siedlung Italienischer Garten

    • Erbauung 1923 — 1925
    • Architekt/in Otto Haesler

    Die Siedlung Italienischer Garten (1925) in Celle markiert einen Umbruch in Otto Haeslers Schaffen, der sich in den 1920ern dem Neuen Bauen zuwandte. Inspiriert vom Bauhaus und Bruno Tauts Arbeiten schuf er eine der ersten Siedlungen der Klassischen Moderne.

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    Siedlung Italienischer Garten Celle, Architekt Otto Haesler
  • Weimar

    Haus Am Horn

    • Erbauung 1923
    • Architekt/in Adolf Meyer, Georg Muche

    Das Haus Am Horn entstand als Musterhaus zur ersten Bauhaus-Ausstellung 1923 in Weimar. Es ist das erste architektonische Zeugnis des Bauhauses in Weimar und gilt als Prototyp des modernen Bauens und Wohnens. Heute ist die UNESCO-Welterbestätte ein Ausstellungsort.

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    Haus / House am Horn (1923), Architekt / architect: Georg Muche
  • Bremen

    Böttcherstraße Bremen

    • Erbauung 1923 — 1931
    • Architekt/in Bernhard Hoetger, Ludwig Roselius, Runge & Scotland , Säume/ Hafemann, Hubert Bowe

    Die Bremer Böttcherstraße ist ein eklektisches Gesamtkunstwerk, das Elemente der Backsteingotik, des Expressionismus und des Art Déco vereint. Sie entstand zwischen 1922 und 1931 und gilt als wichtiges Architekturzeugnis der Zwischenkriegsjahre.

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    Die Böttcherstraße in Richtung Markt gesehen; links das Haus St.Petrus und das Haus der Sieben Faulen (Alfred Runge und Eduard Scotland 1923-26); rechts das Roselius-Haus (frühneuzeitliches hanseatisches Kaufmanns-Haus, 1928 beim Umbau zum Museum mit Treppengiebel versehen, 1944 total zerstört und bis 1954 wiederaufgebaut)
  • 1924

    Burbach

    Landhaus Ilse

    • Erbauung 1924
    • Architekt/in Willi Grobleben

    Das Landhaus Ilse in Burbach entstand 1924 auf Initiative Willi Groblebens und ist bis heute kaum verändert erhalten. Es ist die einzige bekannte Adaption des Haus Am Horn, das Georg Muche als Musterhaus zur ersten Bauhaus-Ausstellung 1923 entworfen hatte.

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  • Jena

    Zeiss-Planetarium Jena

    • Erbauung 1924 — 1926
    • Architekt/in Johannes Schreiter, Hans Schlag

    Das Zeiss-Planetarium Jena ist das weltweit älteste Sternentheater. Mit ihm entstand 1926 ein völlig neuer Gebäudetyp. Die dünnwandige Projektionskuppel des neoklassizistischen Baus war wegweisend für die moderne Schalenbauweise.

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    Zeiss-Planetarium Jena
  • Berlin

    Siedlung Schillerpark

    • Erbauung 1924 — 1930
    • Architekt/in Bruno Taut , Hans Hoffmann

    Die Berliner Siedlung Schillerpark von Bruno Taut gilt als erstes großstädtisches Wohnprojekt der Weimarer Republik. Bis heute zählt die UNESCO-Welterbestätte zu den wichtigen Beispielen des sozialen Wohnungsbaus nach dem Ersten Weltkrieg.

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    Siedlung Schillerpark, Berlin: Bristolsraße 1-5
  • 1925 Das Bauhaus in Dessau 1925-1932

    Berlin

    Hufeisensiedlung

    • Erbauung 1925 — 1930
    • Architekt/in Bruno Taut, Martin Wagner

    International gilt die Hufeisensiedlung Britz von Bruno Taut als Schlüsselwerk des modernen städtischen Siedlungsbaus. Die UNESCO-Welterbestätte war richtungsweisend für die damalige Architektur und ebnete den Weg für eine neue Form des sozialen Wohnungsbaus.

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    Hufeisensiedlung (1925–30), Architekten / architects: Bruno Taut, Martin Wagner
  • Celle

    Siedlung Georgsgarten

    • Erbauung 1925 — 1927
    • Architekt/in Otto Haesler

    Mit der Wohnsiedlung Georgsgarten (1926) in Celle konzipierte Architekt Otto Haesler erstmals eine offene Zeilenbauweise. Als Mustersiedlung für den sozialen Wohnungsbau war sie wegweisend für das Neue Bauen während der Weimarer Republik.

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    Siedlung St. Georg Garten Celle, Architekt Otto Haesler
  • Leipzig

    GRASSI Museum für Angewandte Kunst

    • Erbauung 1925 — 1929
    • Architekt/in Hans Voigt, Carl William Zweck , David Chipperfield, Julian Harrap , Architekturbüro Ilg Friebe Nauber

    Das Grassimuseum (1925-29) in Leipzig ist ein Gesamtkunstwerk der Moderne: In einzigartiger Weise treffen in diesem Bau Neue Sachlichkeit, Art Déco und Bauhaus aufeinander. Besonders eindrucksvoll sind die Glasfenster des Bauhausmeisters Josef Albers.

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    Das Grassimuseum am Leipziger Johannisplatz
  • Dessau-Roßlau

    Bauhausgebäude

    • Erbauung 1925 — 1926
    • Architekt/in Walter Gropius

    Das Schulgebäude von Walter Gropius (1925/26) gilt international als Ikone moderner Architektur. In dem funktional-minimalistischen Gebäudekomplex erlebte das Bauhaus seine Blütezeit. Heute ist die UNESCO-Welterbestätte Sitz der Stiftung Bauhaus Dessau.

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    Bauhausgebäude in Dessau-Roßlau
  • Magdeburg

    Hermann-Beims-Siedlung

    • Erbauung 1925
    • Architekt/in Bruno Taut, Johannes Göderitz, Konrad Rühl, Willy Zabel

    Die Hermann-Beims-Siedlung in Magdeburg (1925-29) gilt als vorbildlicher sozialer Wohnungsbau. Basierend auf Plänen von Bruno Taut entstanden im Stil des Neuen Bauens günstige, durchdachte Wohnungen. Die Siedlung ist heute als Flächendenkmal geschützt.

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    Flächendenkmal der Architektur des Neuen Bauens
  • Probstzella

    Haus des Volkes

    • Erbauung 1925 — 1927
    • Architekt/in Alfred Arndt, Hermann Klapprodt

    Als Bauhaus-Hotel lädt das Haus des Volkes von 1927 in Probstzella heute zur Besichtigung, Übernachtung oder einem Café-Besuch ein. Viele Einrichtungsstücke sind Repliken des Originalmobiliars von Bauhäuslern wie Alfred Arndt, Marcel Breuer oder Marianne Brandt.

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    Haus des Volkes, Probstzella, Detailansicht
  • St. Ingbert

    Beckerturm

    • Erbauung 1925
    • Architekt/in Hans Herkommer , Joseph von Waldbott

    Der Beckerturm entstand zwischen 1925 und 1931 für die gleichnamige Brauerei im saarländischen St. Ingbert. Hans Herkommer schuf den denkmalgeschützten Industriebau im Stil des Neuen Bauens. Heute beherbergt der Turm u.a. ein Museum und ein Restaurant.

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    Beckerturm, St. Ingbert
  • Berlin

    Tautes Heim

    • Erbauung 1925 — 1930
    • Architekt/in Bruno Taut

    Das 2012 eröffnete mietbare Ferienhaus Tautes Heim veranschaulicht und vermittelt die Architektur der Berliner Moderne. Das originalgetreu rekonstruierte ungewöhnliche Vermittlungsangebot ist Teil der Hufeisensiedlung in Berlin, die Bruno Taut 1925-30 entwarf und die zum UNESCO-Welterbe zählt.

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    Tautes Heim, Berlin: Häkelbild als ironische Hommage an Bruno Taut.
  • Dessau-Roßlau

    Meisterhäuser

    • Erbauung 1925 — 1926
    • Architekt/in Walter Gropius

    Mit den Meisterhäusern (1925/26) hat Walter Gropius erstmals seine Ideen des Neuen Bauens in einer Wohnsiedlung realisiert. Die drei Doppelhäuser und die Direktorenvilla gelten weltweit als Prototypen moderner Architektur und zählen zum UNESCO-Welterbe.

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    Meisterhäuser Dessau / The Masters’ Houses Dessau (1925–26), Architekt / architect: Walter Gropius
  • 1926

    Hamburg

    Jarrestadt

    • Erbauung 1926 — 1930
    • Architekt/in Karl Schneider, Friedrich Richard Ostermeyer, Robert Friedmann, Fritz Schumacher, P.A.R. Frank, Otto Hoyer, Emil Neupert, Richard Ernst Oppel, u.a.

    Die Wohnsiedlung Jarrestadt in Hamburg entstand zwischen 1926 und 1930 durch Fritz Schumacher unter Beteiligung vieler Architekten, darunter Karl Schneider und Fritz Höger. Sie gilt als Muster für das Neue Bauen und den sozialen Wohnungsbau der Weimarer Republik.

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    Eingangssituation in die Jarrestadt
  • Lübeck

    Holstentorhalle

    • Erbauung 1926
    • Architekt/in Friedrich Wilhelm Virck

    Die Lübecker Holstentorhalle entstand 1926 nach Plänen von Friedrich Wilhelm Virck. Sie ist ein herausragendes Beispiel des norddeutschen Backsteinexpressionismus. Von 2005 bis 2007 gestaltete Kuno Dannien das Innere der Halle mit einem Haus-in-Haus-Konzept um.

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  • Dessau-Roßlau

    Stahlhaus

    • Erbauung 1926 — 1927
    • Architekt/in Richard Paulick, Georg Muche

    Mit dem 1927 errichteten Stahlhaus am Rand der Gropius-Siedlung Dessau-Törten erprobten Richard Paulick und Georg Muche den Einsatz von Stahl im Wohnungsbau. Es ist ein wichtiges Zeugnis für den Innovationsgedanken, der das Bauhaus in den 1920ern prägte.

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    Stahlhaus, Architekten: Georg Muche und Richard Paulick, 1926/27, Siedlung Dessau-Törten, 2012
  • Celle

    Altstädter Volksschule

    • Erbauung 1926 — 1928
    • Architekt/in Otto Haesler

    Die Altstädter Schule (1928) zählt zu den herausragenden Beispielen der Klassischen Moderne. Sie ist eines der bekanntesten Werke des Architekten Otto Haesler, der in den 1920ern als Wegbereiter des Neuen Bauens das Stadtbild Celles entscheidend mitprägte.

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    Altstädter Schule Celle, ehem. Glasschule des Architekten Otto Haesler
  • Dessau-Roßlau

    Bauhaussiedlung Dessau–Törten

    • Erbauung 1926 — 1928
    • Architekt/in Walter Gropius

    Walter Gropius erprobte mit dem ersten Bauabschnitt der Siedlung Dessau-Törten (1926–1928) neue kostengünstige Fertigungs- und Konstruktionsmethoden. Als Versuchssiedlung steht sie beispielhaft für die serielle Fertigung im sozialen Wohnungsbau.

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    Bauhaussiedlung Törten
  • 1927

    Stuttgart

    Haus Le Corbusier in der Weissenhofsiedlung

    • Erbauung 1927
    • Architekt/in Le Corbusier, Pierre Jeanneret , Staatliches Hochbauamt Stuttgart , Wüstenrot Stiftung, Architektur 109, Arne Fentzloff, Mark Arnold

    Die Weissenhofsiedlung mit den UNESCO-Welterbestätten Doppelhaus und Einfamilienhaus von Le Corbusier zählt weltweit zu den wichtigsten Architekturdenkmälern der Klassischen Moderne. Namhafte internationale Vertreter des Neuen Bauens errichteten die Wohnanlage 1927.

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  • Stuttgart

    Tagblattturm

    • Erbauung 1927 — 1928
    • Architekt/in Ernst Otto Oßwald

    Seit 1928 bestimmt der 61 Meter hohe Tagblattturm bei Tag und Nacht die Silhouette Stuttgarts. Karl Ernst Otto Oßwald gelang mit diesem ersten Sichtbeton-Hochhaus Deutschlands ein bedeutendes Werk des Neuen Bauens, das unter Denkmalschutz steht.

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  • Niesky

    Konrad-Wachsmann-Haus

    • Erbauung 1927
    • Architekt/in Konrad Wachsmann

    Konrad Wachsmann gilt als Pionier des industriellen Bauens. Er entwickelte ein vorgefertigtes Holzbausystem, das er in Niesky (1927) beispielhaft umsetzte. Das Wachsmann-Haus zeichnet sich durch eine moderne, am Bauhaus orientierte Formensprache aus.

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    Konrad-Wachsmann-Haus, Niesky
  • Cottbus

    Dieselkraftwerk

    • Erbauung 1927
    • Architekt/in Werner Issel , Anderhalten Architekten

    Das Dieselkraftwerk in Cottbus, entworfen und erbaut 1927 von Werner Issel, ist ein eindrückliches Denkmal für den modernen Industriebau. Das bauhistorische Erbe des expressionistischen Backsteinensembles wird seit 2008 als Kunstmuseum weitergetragen.

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    Dieselkraftwerk (1928), Architekt: Werner Issel
  • Dresden

    Deutsches Hygiene-Museum Dresden

    • Erbauung 1927 — 1930
    • Architekt/in Wilhelm Kreis , Peter Kulka

    Der imposante Bau des Deutschen Hygiene-Museums Dresden (1927–1930) weist unterschiedliche Stilelemente auf. Nach dem Entwurf von Wilhelm Kreis verbinden sich in der Architektur monumentale, klassizistische Elemente mit dem Stil der Neuen Sachlichkeit.

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    Deutsches Hygiene-Museum, Dresden, Außenansicht
  • Frankfurt am Main

    Ernst-May-Haus

    • Erbauung 1927 — 1928
    • Architekt/in Ernst May, Carl-Hermann Rudloff , Claus Giel

    Das Ernst-May-Haus steht beispielhaft für das Wohnungsbauprogramm „Das Neue Frankfurt“ des Stadtbaurats Ernst May. Zwischen 1925 und 1930 entstanden 12.000 günstige Wohnungen mit moderndem Komfort, u. a. der „Frankfurter Küche“ von Margarete Schütte-Lihotzky.

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    Ernst-May-Haus, Im Burgfeld, Siedlung Römerstadt, Foto: 2013
  • Halle (Saale)

    Giebichensteinbrücke

    • Erbauung 1927 — 1928
    • Architekt/in Adolf Heilmann, Paul Thiersch, Clemens Vaccano, Gerhard Marcks, Johannes Motsch, Josef Gobes

    Die Giebichensteinbrücke in Halle wurde von 1926 bis1928 unter Mitwirkung der Werkbund-Mitglieder Paul Thiersch und Gerhard Marcks erbaut. Geziert von zwei großen Tierskulpturen liegt die Brücke zu Füßen der Burg Giebichenstein in Halle.

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    Blick auf die Giebichensteinbrücke, im Hintergrund Burg Giebichenstein, 2018
  • Magdeburg

    Stadthalle Magdeburg

    • Erbauung 1927
    • Architekt/in Johannes Göderitz, Wilhelm Deffke

    Das Ensemble aus Stadthalle, Pferdetor und Aussichtsturm ist ein bedeutendes Beispiel des Neuen Bauens. 1927 zur Deutschen Theaterausstellung errichtet, gehören die Gebäude zu den Hauptwerken von Johannes Göderitz, Wilhelm Deffke und Albin Müller. 

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    Stadthalle Magdeburg
  • 1928

    Böblingen

    Empfangsgebäude des Flughafens Böblingen

    • Erbauung 1928 — 1931
    • Architekt/in Bregler & Barthle
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    Empfangsgebäude des Flughafens Böblingen
  • Dessau-Roßlau

    Laubenganghäuser

    • Erbauung 1928 — 1930
    • Architekt/in Hannes Meyer

    Die Laubenganghäuser in Dessau-Törten verkörpern das Credo „Volksbedarf statt Luxusbedarf“ des zweiten Bauhausdirektors Hannes Meyer. Zusammen mit seinen Studierenden entwarf er die fünf Mehrfamilienhäuser 1929-30. Seit 2017 zählen sie zum UNESCO-Welterbe.

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    Laubenganghaus in Dessau-Törten / The Houses with Balcony Access (1930), Architekten / architects: Hannes Meyer und die Bauabteilung des Bauhauses
  • Hamburg

    Haus der Jugend

    • Erbauung 1928 — 1930
    • Architekt/in Gustav Oelsner , Spengler & Wiescholek

    Inmitten Altonas Stadtzentrum befindet sich mit dem Haus der Jugend nicht nur ein Zeugnis des Neuen Bauens, sondern auch der Bildungsreformen der Weimarer Republik. Erbaut wurde das Berufsschulzentrum 1928-1930 nach Entwürfen von Gustav Oelsner.

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    Haus der Jugend (heute:Berufliche Schule Energietechnik Altona): Aktuelle Außenansicht des Gebäudes aus Süden
  • Dessau-Roßlau

    Konsumgebäude

    • Erbauung 1928
    • Architekt/in Walter Gropius

    Das Konsumgebäude, 1928 von Walter Gropius realisiert, bildet durch seine Lage und den markanten Hochbau das Zentrum der bekannten Versuchssiedlung Dessau-Törten. Der schlichte, funktionalistische Bau und die Siedlung sind ein wichtiges Denkmal der Moderne.

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  • Nordhorn

    NINO-Hochbau

    • Erbauung 1928 — 1929
    • Architekt/in Philipp Jakob Manz , Rainer Kresing

    Der NINO-Hochbau wurde 1928/29 von Philipp Jakob Manz im Stil des Neuen Bauens für den Textilkonzern Niehues & Dütting erbaut. Das Spinnereihochhaus gilt als Industriedenkmal der Zwanzigerjahre und wird seit 2010 als „Kompetenzzentrum Wirtschaft“ neu vermarktet.

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    NINO-Hochbau, Nordhorn
  • Frankfurt (Oder)

    Musikheim

    • Erbauung 1928 — 1929
    • Architekt/in Otto Bartning

    Das 1929 eröffnete Musikheim in Frankfurt (Oder) war ein wichtiger Weiterbildungsort für Tanz, Schauspiel und Musik. Die reformpädagogischen Ideale, die dort vermittelt wurden, übersetzte Otto Bartning in eine abwechslungsreiche Architektursprache.  

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    Musikheim Frankfurt (Oder)
  • Berlin

    Wohnstadt Carl Legien

    • Erbauung 1928 — 1930
    • Architekt/in Bruno Taut, Franz Hillinger

    Mit der Wohnstadt Carl Legien zeigte Bruno Taut exemplarisch, dass sozial verträgliche Wohnbebauung trotz hoher urbaner Dichte möglich ist. Die UNESCO-Welterbestätte zählt damit zu den herausragenden Beispielen des neuen Wohnungsbaus der Weimarer Republik.

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    Wohnstadt Carl Legien, Berlin
  • Chemnitz

    Stadtbad Chemnitz

    • Erbauung 1928 — 1935
    • Architekt/in Fred Otto , Karl-Heinz Barth

    Funktional und sachlich ist die Formensprache des Chemnitzer Stadtbades, eines der markantesten Bauwerke der Stadt. Das hochmoderne Bad entstand zwischen 1927 und 1935 nach einem Entwurf von Stadtbaudirektor Fred Otto und steht heute unter Denkmalschutz.

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    Stadtbad Chemnitz (1927), Architekt: Fred Otto
  • München

    Wohn- und Postgebäude Am Harras

    • Erbauung 1928 — 1929
    • Architekt/in Robert Vorhoelzer
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    Wohn- und Postgebäude Am Harras, München
  • Arnstadt

    Milchhof Arnstadt

    • Erbauung 1928
    • Architekt/in Martin Schwarz , Walther, Berlin Grunwald , schoper und schoper, Dresden

    Der 1928 von Martin Schwarz errichtete Milchhof Arnstadt veranschaulicht, wie sich im Industriebau der Moderne Funktionalität und soziale Verantwortung zu einer architektonischen Einheit verbanden. Das in Sanierung befindliche Baudenkmal soll als Kulturzentrum wiederbelebt werden.

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    Partielle Wiederherstellung des Fassadenbildes und Musterachse über 5 m / Stand 2017
  • Dessau-Roßlau

    Arbeitsamt

    • Erbauung 1928 — 1929
    • Architekt/in Walter Gropius

    Das Arbeitsamt Dessau von Walter Gropius ist ein richtungsweisendes Beispiel funktionalistischer Architektur. Der Grundriss des markanten Halbrundbaus und des angrenzenden Verwaltungstraktes leitet sich konsequent aus organisatorischen Abläufen im Amt ab.

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    Arbeitsamt, Dessau-Roßlau, Rückseite des Gebäudes
  • Essen

    Zeche Zollverein

    • Erbauung 1928 — 1932
    • Architekt/in Fritz Schupp, Martin Kremmer

    Mit der Zentralschachtanlage XII (1928–32) der Zeche Zollverein schufen Fritz Schupp und Martin Kremmer in Essen eines der bedeutendsten Zeugnisse des modernen Industriebaus. Die UNESCO-Welterbestätte ist heute eine beliebte kulturtouristische Sehenswürdigkeit und Symbol für den Wandel der Stadt Essen und des Ruhrgebiets.

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    Die Zentralschachtanlage Zollverein XII wurde 1932 in Betrieb genommen und zählte bis zu ihrer Stilllegung 1986 zu den größten und leistungsstärksten Steinkohlenzechen weltweit. Das Meisterwerk der Bergbauarchitektur, geschaffen von den Visionären Fritz Schupp und Martin Kremmer, galt von Beginn an als „schönste Zeche der Welt“.
  • Krefeld

    Haus Lange und Haus Esters

    • Erbauung 1928 — 1930
    • Architekt/in Ludwig Mies van der Rohe , Klaus, Krefeld Reymann , Wrede Architekten

    In den Häusern Lange und Esters (1930) verband Ludwig Mies van der Rohe das Neue Bauen mit dem eher klassischen Raumprogramm einer großbürgerlichen Villa. Die schlichten kubischen Backsteinhäuser gehören zu den Highlights der Bauhausstadt Krefeld.

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    Haus Esters, Krefeld
  • Halle (Saale)

    Großgarage Süd

    • Erbauung 1928 — 1929
    • Architekt/in Walter Tutenberg , Gösta Ahrens

    Die Großgarage Süd von Walter Tutenberg ist ein herausragendes Beispiel des Neuen Bauens und zählt zu den ältesten Parkhäusern Deutschlands. Der Architektur der Zeit war das funktionale Gebäude mit hochmoderner Aufzuganlage damals weit voraus.

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    Blick auf die Einfahrt der Großgarage
  • Brandenburg an der Havel

    Wohlfahrtsforum

    • Erbauung 1928 — 1930
    • Architekt/in Karl Erbs
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    Städtisches Schwimmbad des Wohlfahrtsforums (1928-30), Brandenburg an der Havel
  • Bernau

    ADGB Bundesschule Bernau

    • Erbauung 1928 — 1930
    • Architekt/in Hannes Meyer, Hans Wittwer , Brenne Gesellschaft von Architekten mbH

    Die Gewerkschaftsschule in Bernau zählt weltweit zu den größten Bauhaus-Ensembles. Die heutige UNESCO-Welterbestätte entstand 1928-30 unter Leitung des zweiten Bauhausdirektors Hannes Meyer und unter Mitwirkung von Studierenden des Dessauer Bauhauses.

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    Bundesschule des ADGB / School of the Trade Union ADGB (1928–30), Architekten / architects: Hannes Meyer, Hans Wittwer
  • 1929

    Jena

    Studentenhaus Philosophenweg

    • Erbauung 1929 — 1930
    • Architekt/in Otto Bartning, Ernst Neufert

    Seit seiner Eröffnung 1930 wird das Studentenhaus am Philosophenweg in Jena als Mensa und Studierendenzentrum genutzt. Der kubische, sachliche Betonskelettbau mit der roten Ziegelfassade entstand nach Entwürfen von Otto Bartning und Ernst Neufert.

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    Mensa am / Canteen at Philosophenweg (1929/30), Architekten / architects: Ernst Neufert, Otto Bartning
  • Bad Urach

    Haus auf der Alb

    • Erbauung 1929 — 1930
    • Architekt/in Gustav Adolf Schneck , Werkgemeinschaft Nürtingen, Eberhard Weinbrenner, Hellmut Kuby, Martin Rehm

    Das Haus auf der Alb in Bad Urach ist ein wichtiges und seltenes Denkmal der Architekturmoderne in Süddeutschland. Adolf Gustav Schneck, der bereits am Stuttgarter Weissenhof mitgewirkt hatte, realisierte das eindrucksvolle Erholungsheim zwischen 1929 und1930.

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  • Karlsruhe

    Dammerstocksiedlung

    • Erbauung 1929
    • Architekt/in Walter Gropius, Wilhelm Riphahn, Caspar Maria Grod, Alfred Fischer, Walter Merz, Wilhelm Lochstampfer, Hans Detlev Rösiger, Fritz Rößler, u.a. , u.a.

    Die Dammerstocksiedlung in Karlsruhe (1928/29) ist ein wichtiges Beispiel des Neuen Bauens im Südwesten Deutschlands. Unter der Leitung von Walter Gropius und Mitwirkung von Otto Haesler entstand eine Mustersiedlung des sozialen Wohnungsbaus.

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  • Kindenheim

    Weingut Kreutzenberger

    • Erbauung 1929 — 1930
    • Architekt/in Otto Prott , Heibert Hamann

    Das Weingut J. Kreutzenberger im rheinland-pfälzischen Kindenheim ist ein einzigartiges Beispiel für den Einfluss des Neuen Bauens auf die Weingutarchitektur. 1929 von Otto Prott entworfen, erhielt der kubische Bau 2004-2007 eine preisgekrönte Erweiterung.

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    Weingut / Vineyard Kreutzenberger (1929/30), Architekt / architect: Otto Prott
  • Berlin

    Strandbad Wannsee

    • Erbauung 1929 — 1930
    • Architekt/in Richard Ermisch

    Das Strandbad Wannsee (1928-1931) wurde von Martin Wagner und Richard Ermisch im Stil der Neuen Sachlichkeit errichtet. Das beliebte Volksbad steht für die Erholungs- und Körperkultur sowie die sozialpolitischen Ziele der Weimarer Republik.

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    Strandbad Wannsee, Berlin
  • Berlin

    Großsiedlung Siemensstadt

    • Erbauung 1929 — 1934
    • Architekt/in Walter Gropius, Hans Scharoun, Martin Wagner, Fred Forbat, Otto Bartning, Paul Rudolf Henning, Hugo Häring

    Die Großsiedlung und UNESCO-Welterbestätte Siemensstadt entstand als Gemeinschaftswerk von Architekten wie Walter Gropius oder Hans Scharoun. Sie zeigt die ganze Spannbreite des Neuen Bauens und war wegweisend für den Wohnungsbau nach dem Zweiten Weltkrieg.

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    Großsiedlung Siemensstadt, Berlin
  • Berlin

    Weiße Stadt

    • Erbauung 1929 — 1931
    • Architekt/in Martin Wagner, Otto Rudolf Salvisberg, Bruno Ahrends, Wilhelm Büning

    Die UNESCO-Welterbestätte Weiße Stadt zählt zu den herausragenden Siedlungen der Berliner Moderne. Anfang der 1930er-Jahre zeichnete sie sich besonders durch ihren hohen sozialen Standard aus und war der Inbegriff für modernes und bezahlbares Wohnen.

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    Weiße Stadt Berlin / Weisse Stadt Berlin (1929–31), Architekten / architects: Martin Wagner, Otto Rudolf Salvisberg, Bruno Ahrends, Wilhelm Büning
  • Weimar OT Gelmeroda

    Neufert Haus

    • Erbauung 1929
    • Architekt/in Ernst Neufert

    1929 realisierte Ernst Neufert einen Prototypen für ein Wohn- und Atelierhaus in Gelmeroda. In dem revolutionären Bau fand erstmals die Holzskelettbauweise mit vorgefertigten Elementen Anwendung. Heute beherbergt er u. a. die Neufert-Stiftung.

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    Neufert Haus in Gelmeroda bei Weimar
  • Dessau-Roßlau

    Kornhaus

    • Erbauung 1929 — 1930
    • Architekt/in Carl Fieger , Carl Marx

    Das Ausflugslokal Kornhaus wurde 1929/30 von Carl Fieger während seiner Zeit am Bauhaus realisiert. Der markante Halbrundbau ist typisch für den Architekturstil Fiegers, der mit seinem Werk einen bedeutenden Beitrag zum Bauen der Moderne geleistet hat.

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    Gaststätte Kornhaus / Kornhaus restaurant (1929–30), Architekt / architect: Carl Fieger
  • Leipzig

    Rundling

    • Erbauung 1929 — 1930
    • Architekt/in Hubert Ritter , Planungsbüro Schmitz Aachen GmbH

    Der Rundling in Leipzig Lößnig wurde 1929/30 von Stadtbaurat Hubert Ritter im Stil der Neuen Sachlichkeit errichtet. Er ist prominentes Beispiel für den modernen Siedlungsbau der damaligen Zeit. Auch heute ist er bewohnt und steht unter Denkmalschutz.

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  • Caputh

    Einsteinhaus

    • Erbauung 1929
    • Architekt/in Konrad Wachsmann
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  • Chemnitz

    Kaufhaus Schocken

    • Erbauung 1929 — 1930
    • Architekt/in Erich Mendelsohn , Auer Weber

    Mit dem Kaufhaus Schocken verwirklichte Erich Mendelsohn die Ideale des Internationalen Stils. Das Gebäude verbindet Funktion mit Dynamik und gilt als Meilenstein des Neuen Bauens. Heute befindet sich hier das Staatliche Museum für Archäologie.

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    Ehemaliges Kaufhaus Schocken | Außenansicht Tag
  • Berlin

    Haus des Deutschen Metallarbeiterverbandes

    • Erbauung 1929 — 1930
    • Architekt/in Erich Mendelsohn

    Das „Haus des Deutschen Metallarbeiterverbandes“ in Berlin wurde 1930 durch Erich Mendelsohn unter Mitarbeit von Rudolf W. Reichel erbaut. Hier befand sich die Hauptverwaltung der Gewerkschaft. Seit 1971 steht das Gebäude unter Denkmalschutz.

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    Haus des Deutschen Metallarbeiter-Verbandes (1929-1930), Architekt: Erich Mendelsohn
  • 1930er